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Israels führende Airline stellt Flüge nach Moskau bis Ende März ein

Die israelische Fluggesellschaft "EL AL" stellte ihre Flüge nach Moskau ein, nachdem ein aserbaidschanisches Verkehrsflugzeug in Kasachstan abgestürzt war und dabei 38 Menschen ums Leben gekommen waren. Vier weitere ausländische Fluggesellschaften stellten Flüge nach Moskau ebenfalls ein.
Israels führende Airline stellt Flüge nach Moskau bis Ende März einQuelle: Gettyimages.ru © Fabrizio Gandolfo/SOPA Images/LightRocket

Israels wichtigste Fluggesellschaft "EL AL" hat die Einstellung der Flüge von Tel Aviv nach Moskau bis Ende März verlängert, berichtete das Nachrichtenportal Times of Israel. In dem Artikel heißt es:

"Nach einer umfassenden Bewertung der Situation setzt EL AL ihren gesamten Flugbetrieb auf der Strecke Tel Aviv-Moskau bis zum Ende des Winterflugplans aus. Die Entscheidung kommt nach einem laufenden Dialog mit den Behörden des Landes, um die Situation zu verstehen."

EL AL ist die nationale Fluggesellschaft Israels. Wie die Airline schreibt, ist Moskau ein beliebtes Ziel für Tausende von israelischen Touristen. Die Flüge wurden früher vom Flughafen Domodedowo aus durchgeführt.

Aufgrund von "Ereignissen im russischen Luftraum" wurden die Flüge ab dem 26. Dezember für eine Woche eingestellt.

Einen Tag zuvor, am 25. Dezember, war ein Flugzeug der Azerbaijan Airlines (AZAL) auf dem Flug Baku-Grosny in Kasachstan abgestürzt. Von den 67 Menschen an Bord starben 38, darunter sieben Russen. Der russische Präsident Wladimir Putin entschuldigte sich am 28. Dezember bei seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Ilcham Alijew dafür, dass sich "der tragische Vorfall im russischen Luftraum ereignet hat". Er erklärte, dass das Flugzeug während eines ukrainischen Drohnenangriffs in Tschetschenien zu landen versuchte, bei dem russische Luftabwehrsysteme im Einsatz waren.

Als Ursache nannte die Fluggesellschaft "physische und technische Eingriffe von außen". Aserbaidschan forderte, dass Russland "seine Schuld eingesteht", die Verantwortlichen bestraft und Entschädigung zahlt. Alijew sagte, das Flugzeug habe aufgrund elektronischer Kriegsführung die Kontrolle verloren und sei durch Beschuss vom Boden aus beschädigt worden. Er ist überzeugt, dass von einem absichtlichen Beschuss keine Rede sein kann und das Flugzeug versehentlich abgeschossen wurde.

Der Kreml drängt darauf, die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten.

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