Russischer Diplomat zu Ukraine-Konflikt: Moskau will nachhaltige Lösung, nicht Einfrieren
Auf ein mögliches Einfrieren des Krieges in der Ukraine werde eine Eskalation folgen, mahnt ein hochrangiger russischer Diplomat. Russland strebe eine systematische Lösung auf politischem und diplomatischem Wege an.
Das Gebäude des russischen Außenministeriums in Moskau, 29. Juni, 2024
Russland hat kein Interesse an einem Einfrieren des Ukraine-Konflikts, erklärte Rodion Miroschnik, der Beauftragte des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes. Auf ein solches Szenario würde eine Eskalation folgen, betonte er bei einer Veranstaltung in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Dort fand am Mittwoch eine Konferenz unter dem Motto "Ost-West-Konfrontation, ukrainische Dimension. Szenarien für die Zukunft" statt.
In seiner Rede führte Miroschnik aus:
"Russland ist an einer systematischen Lösung interessiert."
Es sei wichtig, die grundsätzlichen Probleme im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise zu beseitigen, betonte der russische Diplomat. Er sprach hierbei unter anderem von einer "Toxizität" der Ukraine, die "sich in letzter Zeit zu einer regelrechten Kloake entwickelt hat, von der eine Bedrohung für alle angrenzenden Länder ausgeht."
Laut Miroschnik wolle Russland nicht, dass die Ukraine zu einer Art "Zündschnur" werde, die eine globale Katastrophe herbeiführen und mehr globale Militäraktionen auslösen könnte. Mit Blick auf den Konflikt in dem osteuropäischen Land sagte er, man müsse jetzt entscheiden, welchen Weg man einschlagen wolle:
"Entweder die Option, die Kampfhandlungen fortzusetzen und die Situation nur durch den Einsatz militärischer Mittel zu lösen, oder einen Weg einzuschlagen, um eine systematische Lösung gerade durch friedliche politische und diplomatische Mittel zu erreichen, worauf Russland ständig besteht."
Bei einem Treffen mit dem Sicherheitsrat Russlands im Januar erklärte Präsident Wladimir Putin, das Ziel einer Beilegung des Ukraine-Konflikts dürfe nicht ein kurzer Waffenstillstand oder eine Ruhepause sein. Kiew könne diese ausnutzen, um sein Militärpersonal neu zu gruppieren und aufzurüsten, mit dem Ziel, den Konflikt anschließend fortzusetzen. Vielmehr müssen man einen langfristigen Frieden erreichen, so Putin.
Ihm zufolge werde Russland weiterhin für die Interessen des russischen Volkes kämpfen. Das sei der Sinn der militärischen Sonderoperation. Der Frieden in der Ukraine müsse auf dem "Respekt vor den legitimen Interessen aller Menschen, aller Nationen, die in dieser Region leben, beruhen", stellte Putin klar.
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