Österreich

Peinlicher Patzer beim ORF: Selenskij wird als "deutscher Verteidigungsminister" bezeichnet

Bei der Berichterstattung über die Münchner Sicherheitskonferenz ist dem ORF ein peinlicher Fehler unterlaufen: Wladimir Selenskij wurde fälschlicherweise als "deutscher Verteidigungsminister" bezeichnet. Moderatorin Margit Laufer entschuldigte sich live. Im Netz sorgte die Panne für Spott.
Peinlicher Patzer beim ORF: Selenskij wird als "deutscher Verteidigungsminister" bezeichnet© Printscreen ORF

Bei der Berichterstattung über die Münchner Sicherheitskonferenz ist dem ORF ein unangenehmer Fehler unterlaufen.

In einer Live-Schaltung mit dem Sicherheitsexperten Nico Lange wurde in der Sendung ZIB2 eine Bauchbinde eingeblendet, die Wladimir Selenskij als "deutschen Verteidigungsminister" bezeichnete.

Der Fehler sorgte für Aufsehen, und Moderatorin Margit Laufer entschuldigte sich umgehend im Programm, indem sie den Patzer direkt korrigierte:

"Wladimir Selenskij ist natürlich nicht deutscher Verteidigungsminister."

Die Münchner Sicherheitskonferenz 2025 war erneut vor allem vom Ukraine-Konflikt geprägt, der nach wie vor als zentrales geopolitisches Thema im Fokus stand.

Doch eine Aussage des US-Vizepräsidenten J.D. Vance stieß bei vielen europäischen Politikern auf erhebliche Irritationen. In seiner Rede kritisierte er die inneren Herausforderungen Europas, darunter die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die vermeintliche Unterdrückung von extremistischen Ideen.

Dabei stellte er die Bedrohungen, die durch europäische interne Spannungen hervorgerufen werden, als gefährlicher dar als die Herausforderungen von außen, etwa durch Russland oder China.

Diese Einschätzung stieß nicht nur auf Verwunderung, sondern auch auf Empörung, vor allem bei Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius.

Der Minister, dessen Gesicht beim Zuhören eine Mischung aus Erstaunen und schlechter Laune zeigte, bezeichnete Vances Äußerungen als "nicht akzeptabel". In einer scharfen Reaktion betonte Pistorius, dass die Demokratie in Europa keinesfalls mit autoritären Regimen verglichen werden dürfe.

Zudem stellte er klar, dass Europa in der Lage sei, seine eigenen Werte und seine Sicherheit zu wahren. Vances unglückliche Bemerkung, dass die größte Bedrohung von innen komme, verärgerte nicht nur Pistorius, sondern auch andere europäische Vertreter, die die inneren Widerstände als deutlich weniger gravierend als die militärischen Bedrohungen von außen einschätzen.

Die Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa in München verdeutlichte einmal mehr die unterschiedlichen Perspektiven auf die Sicherheitslage und die politischen Herausforderungen, denen sich der alte Kontinent derzeit ausgesetzt sieht. In Zeiten des Ukraine-Kriegs, der die westliche Allianz stark beansprucht, bleiben die Spannungen zwischen den politischen Akteuren ein heißes Thema.

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